Stefan Mohr Stefan Mohr

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Mail: stefankmohr@aol.com

 

 

züchtet „Italiener rebhuhnhalsig
Geflügelzüchter seit Kindesbeinen, organisiert seit 2000

Mitglied im:
– Rasse- und Ziergeflügelzuchtverein Neuenkirchen
Zuchtbuch Westfalen-Lippe
– SV Rebhuhnhalsige Italiener
Geflügelzuchtverein Nürnberg-Katzwang

 

Wie ich auf das Huhn gekommen bin…

Auf dem idyllischen Dorf und dem kleinen Hof meiner Großeltern in Süddeutschland war für mich als kleines Kind großes und kleines, haariges und fiedriges Vieh tägliche Gewohnheit, sowohl als Nutztier als auch als Spielkamerad. Wo andere mit den aufkommenden Computern spielten, fing ich Bienenschwärme und setzte Glucken an. Tierschauen begeisterten mich zunehmend. Dabei waren es die Bilderbuchhähne der rebhuhnhalsigen Italiener und die langgezogenen Italienerhennen, die damals noch viele Hühnerhöfe prägten und die mich in ihren Bann zogen.

Als Stadtkind aus Nürnberg kam in einer Mietswohnung eine Tierhaltung nicht in Frage. Ich konnte immer kaum den Freitagmittag und den Ferienbeginn erwarten, wenn es wieder zu meinem Großeltern aufs Land und zu den tierischen Freunden ging. Nach dem Tod meiner Großeltern und durch die Gymnasial- und Studienzeit gerieten diese paradiesischen Zustände beinahe in Vergessenheit. Bis ich eine annoncierte Zuchtparzelle in einer Nürnberger Geflügelzuchtanlage las und diese ohne viel Nachdenken und als Erholungsgegenstück zum stressigen Job pachtete. Alles kam wieder hoch und natürlich mussten es wieder die rebhuhnhalsigen Italiener sein, die in meinem Stall Einzug hielten. Und ein Brutapparat wurde angeschafft, und ein Größerer, und erste Ausstellungen wurden beschickt, und dann kam das erste „V“ – und der Virus der Rassegeflügelzucht setzte sich ein für alle Mal fest. Rückschläge und Glücksgriffe wechselten sich ab. Experimente mit Ostfriesischen Möwen, Dresdnern und seltenfarbigen Italienern lehrten mich einiges, führten aber immer wieder zu meinen „alten“ Rebhuhnhälsen zurück.

Irgendwann kam aber auch dieser zweite Anlauf zum glücklichen Hobby der organisierten Rassegeflügelzucht in Gefahr: das Leben spielte Schicksal und ließ mich die Liebe meines Lebens durch mein zweites Hobby, den Tanzsport, ausgerechnet weitab von Nürnberg und meiner Zuchtanlage finden. Doch das Schicksal meinte es gut mit mir: die gemeinsame Lebensplanung wies schnell auf einen Umzug von Nürnberg ins Münsterland und meine Frau unterstützt meine Passion voll und ganz, wofür ich ihr zu größtem Dank verpflichtet bin. Das Grundstück unseres Eigenheims ist groß und mein nebenan wohnender Schwiegervater teilt mein Hobby mit seiner Kraienköppe-Zucht. So wurde eine große Partyhütte und ein Gartenareal zur gemeinsamen Zuchtanlage umgebaut und ich süddeutsches Stadtkind zog mit zwei Zuchtstämmen Italienern nach Neuenkirchen. Inzwischen sind mein Schwiegervater und ich ein eingespieltes Stallteam und der Rasse- und Ziergeflügelzuchtverein Neuenkirchen meine angenehme züchterische Heimat.

Ja, und wenn ich heute unsere beiden kleinen Kinder Lina und Timon mit den Küken spielen sehe, dann fühlt sich das wie ein Happy End an.

Stefan Mohr stellt sich vor
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6 thoughts on “Stefan Mohr stellt sich vor

  • Hallo Herr Mohr
    Vieleicht können sie sich an meinen Namen erinnern,ich habe von ihnen Bruteier bezogen. Da ich nach einer Krankheit 2 Jahre nich selber züchten konnte haben sie mir sehr aus der Klemme geholfen. Ich habe auch zwei Tiere ausgestellt .sie waren aber noch zu jung und nicht ganz fertig. Die diesjährige Nachzucht sieht jezt schon sehr vielversprechnd aus.
    Nochmals vielen Dank .dass sie mir damals geholfen haben.Es könnte sein,dass ich sie in eins zwei Jahren nochmals um Eier bitte.
    Mit züchterischem Gruß Klaus Platzdasch

    1. Hallo Herr Platzdasch, natürlich erinnere ich mich und v.a. auch an den freundlichen Kontakt. Schön, dass es geklappt hat: jederzeit wieder. So soll kollegialer Umgang unter Züchtern sein! Alles Gute, Stefan Mohr (Tel. 0151/16122558)

  • Hallo
    Ich bin heute wieder einmal auf ihr Profil gestoßen und möchte mich kurz melden.
    Nachdem ich weiter selektiert habe ,habe ich dieses Jahr schon sehr gute Nachzucht.
    Bei den Hähnen ist eigentlich alles okay. Die Hennen sind farblich auch super, nur weiß ich nicht genau.Wieviel Nerv muss sein und wieviel Riesselung bzw Pefferung darf sein.
    Gibt es irgendwo ein Bild einer Henne von ober wonach man vergleichen kann.
    Viel Erfolg in der Ausstellungssaison wünscht Ihnen
    Klaus Platzdasch

    1. Hallo Herr Platzdasch,
      Schön, dass Sie gute Nachzucht hatten!
      In aller Kürze: Nerv – so intensiv wie möglich (richtig deutlicher Mittelstreifen), Rieselung – so zart und feinverteilt über alle Federn wie möglich (achten, dass keine schwarzen Flecken oder Kleckse entstehen, v.a. auf den Flügeln), Pfeffer und Rost – gehört zu den Goldfarbigen und ist bei den Rebhuhnhalsigen ein Fehler!
      Ich schaue mal, ob ich ein Foto finde…

      Viele Grüße
      Stefan Mohr

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