Pflichtimpfung gegen die Newcastle-Krankheit (16.04.2016)

Impfstoff

Es ist mal wieder soweit und die vierteljährliche Pflichtimpfung für unser Geflügel gegen die Newcastle-Krankheit steht an.

Der Impfstoff kann am Samstag, den 16. April zwischen 9.00 und 10.00 Uhr an der Kleintierzuchtanlage Neuenkirchen kostenfrei auch für „Nicht-Vereinsmitglieder“ abgeholt werden.

Diesen Service bieten wir an, da es sich um eine Pflichtimpfung für unser Nutz- und Ziergeflügel handelt.

Bitte bringt einfach ein leeres Behältnis (kleine PET-Flasche oder ein Schraubglas) mit.

Da es sich um einen Lebensimpfstoff handelt ist dieser nur bedingt haltbar und muss direkt verabreicht werden.

Für die, die noch nie geimpft haben: Ihr müsst eure Tiere „nicht“ spritzen oder ähnliches! Dieser Impfstoff wird ganz einfach über das Trinkwasser verabreicht.
– Am Abend vor der Impfung, nehmt ihr einfach alle Tränken aus euren Ställen (Damit sie morgens Durst haben) und mischt den Impfstoff mit ein wenig Wasser (ca.ein halber Liter) und lasst eure Tiere alles leer trinken. Wenn das erledigt ist, dann alle Tränken wieder ganz normal füllen.

Solltet ihr noch Rückfragen haben, so wendet euch gerne an: rzgv.neuenkirchen@gmail.com

Wer näheres über das Impfen des Rassengeflügels wissen möchte, der sollte diesen Artikel lesen.

Gemeinschaftsprojekt: – Nistkästen bauen –

Am letzen Samstag traf sich der Rasse- und Ziergeflügel Zuchtverein Neuenkirchen bei Zuchtfreund Benjamin Pape in Haddorf um einige Nistkästen zu bauen. Es wurden unter anderem „ Meisen- und Starrenkästen sowie einige Schwalbennester gebaut. Die neuen Vogelwohnungen sollen in der nächsten Woche im Waldstück „Graben B“ Im Wasserschutzgebiet Neuenkirchen aufgegangen werden um einige alte, „in die Jahre gekommenen“ Kästen zu ersetzen. (Der R-ZGZV-Neuenkirchen hatte vor einigen Jahren einen Umweltpreis für dieses Projekt verliehen bekommen und kümmert sich seither um die Pflege der Anlage)

  • Der erste Kasten ist fertig

Impfen des Rassegeflügels – mehr als eine Pflichtübung

670px-Vaccinate-Chickens-Step-1-Version-2Bringt nix!“, „Brauch ich nicht!“viele Rassegeflügelzüchter sind eben dieser Meinung, wenn es um das Impfen ihrer Tiere geht.

Jeder entscheidet natürlich für sich, solange es nicht um gesetzlich vorgeschriebene Impfungen geht – i.d.R. zumindest die Impfung gegen die Newcastle Disease, die über das Trinkwasser durchgeführt wird. Hier ist keine Ausnahme zulässig, muss doch nicht zuletzt bei der Einlieferung der Tiere auf Ausstellungen ein lückenloser tierärztlicher Impfnachweis erbracht werden, der längstens drei Monate zurückliegt. Selbst wenn nicht ausgestellt wird, ist es sträflich, wenn diese Impfung vernachlässigt wird. Sträflich und teuer, wenn es zu einem Ausbruch der Krankheit kommt, die zwangsläufig eine Keulung ausnahmslos aller Geflügelbestände in einem weiten Sperrbezirk nach sich zieht. Halter, die ihre Tiere, und seien sie nur wenige zum Eierlegen, nicht geimpft haben, werden zur Rechenschaft gezogen. Strafen in Form von Geldbußen sind dabei empfindlich.

Die Entscheidung über Impfung gegen eine Vielzahl anderer Krankheiten, ist dagegen auf freiwilliger Basis. Spezialisierte Geflügeltierärzte haben für die Wirtschaftsgeflügelhalter einen detaillierten Impfplan aufgestellt. In diesem Wirtschaftszweig wird zwischen Brüterei, wo mehrmals in der Woche Zehntausende Hybridküken der Mast- oder Legelinien schlüpfen, und Mästerei bzw. Legebetrieb ein umfassender Impfzyklus eingehalten. Dieser Impfplan kann auch für Hobby- und Rassegeflügelzüchter eine Richtschnur darstellen. Doch stellt sich zwangsläufig die Frage, ob wirklich die wenigen eigenen Rassetiere gegen alles mögliche geimpft werden sollten. Nicht zuletzt aus finanziellen Gründen, da die erhältlichen Impfdosen, wenn sie denn nicht direkt vom Tierarzt verimpft werden müssen, nur für mindestens 1000 Tiere abgegeben werden und mit ca. 20€ durchaus ins Geld gehen.

Der Rat aus einer der ausgewiesensten und bundesweit gefragten Fachpraxen für Geflügelkrankheiten in Ankum bei Osnabrück ist dabei eindeutig: Sobald eine Krankheit im eigenen Bestand aufgetreten ist, sollte gegen diese vorbeugend geimpft werden und diese Impfung dann auch in Folgejahren nicht wieder aufgegeben werden.

„Gut und schön, aber wenn etwas passiert, hol ich mir ein Medikament beim örtlichen Tierarzt“ – leider trügt diese Vorstellung. Allzu oft sind Viren im Spiel, gegen die beispielsweise gern verschriebene Antibiotika nicht helfen. Der Krankheitsausbruch ist somit das Todesurteil für einen Großteil des Bestandes, wenn nicht für alle Tiere. So zum Beispiel im Falle der Marek’schen Geflügellähme, die bei Ausbruch nicht behandelbar ist und tödlich verläuft, dabei perfide schleichend, im jungen Kükenalter und bei Eintritt der Geschlechtsreife im Alter von ca. 20 Wochen. Dem Verfasser sind Fälle im Züchter-Kollegenkreis bekannt, bei denen über Tage und Wochen hinweg jeden Tag tote Tiere im Stall lagen oder nach mehrfachem Selektieren die wertvollen Ausstellungskandidaten im Junghennen und – hähnealter eingingen. Da waren sie längst beringt, gehegt unf gepflegt und schon fast ein halbes Jahr teuer gefüttert und die Ausstellungssaison musste ausfallen. Ein Medikament, quasi nachträglich, gibt es nicht. Alleinige Hilfe bringt die vorbeugende Impfung: im Falle von Marek durch den Tierarzt per Injektion in den Oberschenkelmuskel. Dabei sollten die Küken nicht älter als wenige Tage sein und dürfen auf keinen Fall mit Stallluft, Einstreu, Transportbehältern o.ä. in Berührung gekommen sein, die Federstaub von Alttieren tragen, über den eine tückische Ansteckung erfolgt.

Auch bei vielen anderen Krankheiten sind die aufgetretenen Krankheitszeichen laut Tierarzt nur „auf die tatsächliche Krankheit aufgesetzte Begleitsymptome“. So mögen schnupfenähnliche Symptome z.B. eine Infektiöse Bronchitis quasi verdecken, die man mit Antibiotika im Höchstfall mildern aber nicht heilen kann. Die Tiere bleiben latent krank. Die stark verminderte Legeleistung ist damit ebenso vorprogrammiert wie die schlechte Befruchtungsrate des kranken Zuchthahns. Da kann man noch so sehr den schlechten Schlupf auf kalte Winde im Auslauf schieben. Das Übel liegt leider ganz woanders.

Sollten demnach Krankheiten wiederholt im Bestand auftreten, erfahrungsgemäß neben Marek vor allem Kokzidiose, sollte neben einer optimierten Stallhygiene und Haltung der tierärztliche Rat zu einer Impfung eingeholt werden. Glücklicherweise kann diese oft ohne großen Aufwand über das saubere Trinkwasser erfolgen. Und, wie bei Kokzidiose, einmalig durchgeführt einen lebenslangen Schutz darstellen.

Spezifische Impfung ist also der Weg und von jedem Züchter für seinen Bestand zu entscheiden.

In den meisten Fällen kann eine spezifische Impfung als Investition in die Zukunft wirken. Lassen wir es nicht erst zum Verlust unserer aufwändig gepflegten und wertvollen Rassetiere kommen!

 

Autor: „Stefan Mohr

Albert Engbers wird 2-Facher Deutscher Meister

Zuchterfolge im R-ZGZV-Neuenkirchen



Wir gratulieren unserem Albert auf das Herzlichste zum Doppel-Titel „Deutscher Meister“

Diesen Titel erlangte er auf der 87. Deutschen Zwerghuhnschau in Dortmund auf

– Moderne englische Zwergkämpfer , birkenfarbig
&
– Moderne englische Zwergkämpfer, orangenrüstig

  • Überreichung des Präsentes.
  • Urkunden "Deutscher Meister"
  • 0.1 Moderne englischer Zwergkämpfer, orangebrüstig

Pflichtimpfung gegen die Newcastle-Krankheit (30.01.2016)

Impfstoff

Es ist mal wieder soweit und die 3 monatige Pflichtimpfung für unser Geflügel gegen die Newcastle-Krankheit steht an.

Der Impfstoff kann am Samstag, den 30. Januar zwischen 9.00 und 10.00 Uhr an der Kleintierzuchtanlage Neuenkirchen kostenfrei auch für „Nicht-Vereinsmitglieder“ abgeholt werden.

Diesen Service bieten wir an, da es sich um eine Pflichtimpfung für unser Nutz- und Ziergeflügel handelt.

Bitte bringt einfach ein leeres Behältnis (kleine PET-Flasche oder ein Schraubglas) mit.

Da es sich um einen Lebensimpfstoff handelt ist dieser nur bedingt haltbar und muss direkt verabreicht werden.

Für die, die noch nie geimpft haben: Ihr müsst eure Tiere „nicht“ spritzen oder ähnliches! Dieser Impfstoff wird ganz einfach über das Trinkwasser verabreicht.
– Am Abend vor der Impfung, nehmt ihr einfach alle Tränken aus euren Ställen (Damit sie morgens Durst haben) und mischt den Impfstoff mit ein wenig Wasser (ca.ein halber Liter) und lasst eure Tiere alles leer trinken. Wenn das erledigt ist, dann alle Tränken wieder ganz normal füllen.

Solltet ihr noch Rückfragen haben, so wendet euch gerne an: rzgv.neuenkirchen@gmail.com

Benjamin Pape stellt sich vor

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Benjamin Pape

Kontakt:
Mail: benjamin.pape.rheine@googlemail.com

 

züchtet „Bielefelder Zwerg-Kennhühner in Silber-Kennsperber“

außerdem Seramas und japanische Legewachteln

Mitglied im:
– Rasse- und Ziergeflügelzuchtverein Neuenkirchen
Sonderverein der Bielefelder Zwerg-Kennhühner

Wie ich auf das Huhn gekommen bin…

Die Geflügelzucht hatte bereits zwei meiner Großeltern in Ihren Bann Gezogen. Mein Großvater aus Gellendorf züchtete fast sein ganzes Leben lang Brieftauben und mein Großvater aus Altenrheine begeisterte sich für quasi alles, was Flügel hatte. Hühner, Enten und Gänse hielt und züchtete er auf einem eigens dafür gepachteten Grundstück nahe des Kanals in Altenrheine und erhielt daher den Spitznamen „Opa-Hühner“ Als Kind war ich immer gerne dabei, wenn er bei seinen Tieren war.

Ich selber fing mit dem „Hühner-halten“ im Kleingartenverein an, wo es gestattet war, einige wenige Legehennen zu halten. Den Anfang machten 7 Hennen, die schon nach kürzester Zeit sehr zuverlässig für mein tägliches Frühstücksei sorgten.

Sehr schnell war aber klar, dass ich mehr wollte. Da es aber im Kleingarten nicht gestattet war, auch einen Hahn zu halten und ich zuhause nicht die Möglichkeit hatte, sah es ganz danach aus, als ob ich mir diesen Wunsch nicht erfüllen konnte. Und Ohne Hahn kann man nunmal nicht züchten.

In St. Arnold auf der Stammschau (2013) der Neuenkirchener Geflügelzüchter lernte ich dann u.A. Albert Engbers kennen, der mich sehr dabei unterstützte, mir eine passende Rasse auszusuchen (Bei Legehennen konnte es ja nicht bleiben 😉 ) wodurch ich dann zunächst einmal bei den großen, kennfarbigen Bielefeldern landete.

Mitte 2014 ergab sich dann die Möglichkeit, eine Parzelle in der Neuenkirchener Kleintierzuchtanlage zu pachten, was mir dann ermöglichte mein Hobby auszubauen. Mittlerweile war ich auf Zwerg-Bielefelder in silber umgestiegen und bekam auf der Ortsschau 2014 in Neuenkirchen mein erstes „V“

In das Zuchtjahr 2016 starte ich nun mit 2 Zuchtstämmen silberne Zwerg-Bielefelder und mit einem Stamm kennfarbigen Zwerg-Bielefeldern und bin mir sicher, auch in Zukunft viel Freude an meinem Hobby zu haben.

 

Züchterisch hohes Niveau

Neuenkirchener Rassegeflügelzüchter zeigen Spitzentiere auf der Kreisverbandsschau in Rheine

 

Munteres Gackern, Krähen und Gurren füllte am vergangenen Wochenende die Ausstellungshalle des Kleintierzüchterzentrums am Haselweg in Rheine. Die Rassegeflügelzüchter aus den angeschlossenen Ortsvereinen des Kreisverbandes Steinfurt zeigten ihre Rassen in der Leistungsschau und züchterischen Konkurrenz. Dabei waren insgesamt 484 Tiere – von einigen Gänsen über durchaus viele Hühner und Zwerghühner, bis hin zu Tauben und Paaren seltenen Ziergeflügels – „am Start“. Die Ausstellung folgte dem Reglement des Bundes Deutscher Rassegeflügelzüchter, sieben Preisrichter bewerteten die Tiere nach den Vorgaben der offiziellen Rassestandards und entschieden durch ihre Noten von „V-vorzüglich“ bis „u-ungenügend“ und die Prädikatsvergabe von „LVE-Landesverbandsehrenpreis“ bis „Z-Zuschlagpreis“ die Meisterschaft. Dabei fielen 19 Höchstwertungen, derer vier Neuenkirchener Züchter erringen konnten.

Gezeigt wurden auch mittlerweile leider selten gewordene Rassen und Farbschläge wie Brakel-, Italiener- oder Kraienkopphühner, die noch vor einigen Jahrzehnten auf vielen Bauernhöfen zu finden waren, aber von den einfarbigen, weißen oder braunen, kurzlebigen Hochleistungs-Hybridhühnern verdrängt wurden. Rassegeflügelzucht setzt dieser ertragsorientierten Massentierhaltung eine tierschützerische Erhaltungszuchtarbeit entgegen, die auch für sich beanspruchen kann, wertvolles Genmaterial und lebendige Kulturgüter zu bewahren. Und dass Rassegeflügelzucht jung hält und von sozialem Miteinander geprägt ist und Rassegeflügelzüchter ein sympathisches und lustiges Volk sind, wird auf solch einer Ausstellung erlebbar, wo von Herzen gefachsimpelt und auch gefeixt und eine unerwünschte Bewertung angeregt diskutiert wird.

Nicht nur dabei oder mittendrin, sondern an der Spitze: die Züchter des Rasse- und Ziergeflügelzuchtvereins Neuenkirchen. Sie haben ihre erste eigene Schau vor zwei Wochen erst als Stammschau in der Schulturnhalle St. Arnold erfolgreich abgeschlossen und am folgenden Wochenende steht die Lokalschau in der Reithalle Ulmker auf dem Programm. Dennoch ließen es sich neun Senioren- und fünf Jugend-Züchter des erfolgreichen Vereins nicht nehmen, ihre Tiere auch der größeren Konkurrenz auf Kreisebene zu stellen. Besonders hervorzuheben ist die dabei die respektable Zahl von 41 Tieren der bewundernswert aktiven Jugendgruppe Neuenkirchens. Darüber hinaus sind einige Neuenkirchener Vereinsmitglieder nicht nur begabte Züchter sondern auch engagierte Funktionäre im Kreisverband: Stefan Deupmann, rühriger Vorsitzender seines Neuenkirchener Vereins zum Beispiel ist gleichzeitig Schriftführer im Kreisverband. Beinahe kein Wunder deshalb, dass die Neuenkirchener Jugend als Vize-Kreismeister und die Seniorengruppe als Vierter abschloss.

Bei der feierlichen Eröffnung der Schau mit reichlich Prominenz, u.a. dem neuen Rheiner Bürgermeister Peter Lüttmann und Landrat Klaus Effing oder Christine Schulze Föcking MdL, schritt am Samstag der Vorsitzende des Kreisverbandes, Günther Hessel, zur Auszeichnung der erfolgreichsten Züchter und Kreismeister. Darunter auch einige Neuenkirchener Züchter, die stolz den Lohn ihrer züchterischen Arbeit während des ganzen Jahres entgegennahmen.

Für die Neuenkirchener Rasse- und Ziergeflügelzüchter steht am 14. Und 15. November schon wieder der nächste Großeinsatz an: die eigene Ortsschau in der Reithalle Ulmker. Ein Besuch lohnt auf jeden Fall!

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Ausgezeichnete Spitzenzüchter aus Neuenkirchen:

Jugend:

Kammermedaille, Kreisverbands-Ehrenband, LVJE sowie Kreisjugendmeister auf Zwerghühner für Timo Wewers

Pokal für Annika Deupmann (auch LVJE), Marc Wewers (auch KVJE), Vanessa Wewers und Adrian Woltering

Senioren:

Maria Kiewe, LVE, Kreisverbands-Ehrenband und Kreismeister auf Zwerg-Hühner,

Stefan Mohr, KVE, Kreisverbands-Ehrenband und Kreismeister auf Große Hühner

Franz Deupmann, KVE und Pokal

22. Stammschau in St. Arnold

Die Aufbauarbeiten für die 22. Stammschau in der Josefschule in Neuenkirchen/St. Arnold sind abgeschlossen und wir freuen uns am kommenden Wochenende zahlreiche Besucher begrüßen zu dürfen.

Eröffnet wir die Veranstaltung am Samstag, den 24.10 um 15:30 Uhr und ist auch am Sonntag ab 10:00 Uhr für Sie geöffnet.

Zu sehen sind 40 Zuchtstämme 36 verschiedener Rassen und Farbschlägen.

Zum Rahmenprogramm gehört wieder eine Tombola und ein Live-Kükenschlupf in unserem Schaubrüter.

 

Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee und Kuchen gesorgt.

 

Franz Hagemann stellt sich vor

Franz

  Franz Hagemann (cms-image-000007967 Mai.2016)

züchtet Kraienköppe silberhalsig

 

 

– Mehrfacher Kreismeister auf Große Hühner, Erringer der Bundesmedaille

Mitglied im:
– Rasse- und Ziergeflügelzuchtverein Neuenkirchen seit 1988

 

Wie ich auf das Huhn gekommen bin…

Geboren 1939, aufgewachsen auf einem Kotten mit typischer kleiner Landwirtschaft im Außenbereich von Neuenkirchen

Nach dem Umzug auf ein großes Grundstück am Ginsterweg weiter Kleintierhaltung.

1975 erste Kraienköppe als Geschenk zum 70. Geburtstag seiner Mutter, seitdem ausschließlich dieser Rasse treu geblieben

Franz Wagemann war lange Jahre Kassier und Beisitzer im Vorstand, aktives Mitglied der „Bastelgruppe der Rentner“, zusammen mit seinem Schwager Hubert Heggelmann verantwortlich für die Verlosung, aktiver Einsatz beim Bau der Zuchtanlage (Erdarbeiten, Pflaster, Zaun etc.)

Stefan Mohr stellt sich vor

Stefan Mohr Stefan Mohr

Kontakt:
Mail: stefankmohr@aol.com

 

 

züchtet „Italiener rebhuhnhalsig
Geflügelzüchter seit Kindesbeinen, organisiert seit 2000

Mitglied im:
– Rasse- und Ziergeflügelzuchtverein Neuenkirchen
Zuchtbuch Westfalen-Lippe
– SV Rebhuhnhalsige Italiener
Geflügelzuchtverein Nürnberg-Katzwang

 

Wie ich auf das Huhn gekommen bin…

Auf dem idyllischen Dorf und dem kleinen Hof meiner Großeltern in Süddeutschland war für mich als kleines Kind großes und kleines, haariges und fiedriges Vieh tägliche Gewohnheit, sowohl als Nutztier als auch als Spielkamerad. Wo andere mit den aufkommenden Computern spielten, fing ich Bienenschwärme und setzte Glucken an. Tierschauen begeisterten mich zunehmend. Dabei waren es die Bilderbuchhähne der rebhuhnhalsigen Italiener und die langgezogenen Italienerhennen, die damals noch viele Hühnerhöfe prägten und die mich in ihren Bann zogen.

Als Stadtkind aus Nürnberg kam in einer Mietswohnung eine Tierhaltung nicht in Frage. Ich konnte immer kaum den Freitagmittag und den Ferienbeginn erwarten, wenn es wieder zu meinem Großeltern aufs Land und zu den tierischen Freunden ging. Nach dem Tod meiner Großeltern und durch die Gymnasial- und Studienzeit gerieten diese paradiesischen Zustände beinahe in Vergessenheit. Bis ich eine annoncierte Zuchtparzelle in einer Nürnberger Geflügelzuchtanlage las und diese ohne viel Nachdenken und als Erholungsgegenstück zum stressigen Job pachtete. Alles kam wieder hoch und natürlich mussten es wieder die rebhuhnhalsigen Italiener sein, die in meinem Stall Einzug hielten. Und ein Brutapparat wurde angeschafft, und ein Größerer, und erste Ausstellungen wurden beschickt, und dann kam das erste „V“ – und der Virus der Rassegeflügelzucht setzte sich ein für alle Mal fest. Rückschläge und Glücksgriffe wechselten sich ab. Experimente mit Ostfriesischen Möwen, Dresdnern und seltenfarbigen Italienern lehrten mich einiges, führten aber immer wieder zu meinen „alten“ Rebhuhnhälsen zurück.

Irgendwann kam aber auch dieser zweite Anlauf zum glücklichen Hobby der organisierten Rassegeflügelzucht in Gefahr: das Leben spielte Schicksal und ließ mich die Liebe meines Lebens durch mein zweites Hobby, den Tanzsport, ausgerechnet weitab von Nürnberg und meiner Zuchtanlage finden. Doch das Schicksal meinte es gut mit mir: die gemeinsame Lebensplanung wies schnell auf einen Umzug von Nürnberg ins Münsterland und meine Frau unterstützt meine Passion voll und ganz, wofür ich ihr zu größtem Dank verpflichtet bin. Das Grundstück unseres Eigenheims ist groß und mein nebenan wohnender Schwiegervater teilt mein Hobby mit seiner Kraienköppe-Zucht. So wurde eine große Partyhütte und ein Gartenareal zur gemeinsamen Zuchtanlage umgebaut und ich süddeutsches Stadtkind zog mit zwei Zuchtstämmen Italienern nach Neuenkirchen. Inzwischen sind mein Schwiegervater und ich ein eingespieltes Stallteam und der Rasse- und Ziergeflügelzuchtverein Neuenkirchen meine angenehme züchterische Heimat.

Ja, und wenn ich heute unsere beiden kleinen Kinder Lina und Timon mit den Küken spielen sehe, dann fühlt sich das wie ein Happy End an.